Baugewerbliche Innungen sprechen in Dortmund-Körne feierlich ihre Gesellinnen und Gesellen frei / Festrede von Dortmunds Bürgermeisterin Ute Mais / Prüfungsbeste feierlich geehrt
Eine Ausbildung im Handwerk ist gefragt und bietet gute berufliche Aussichten. Das zeigte am Freitag (28.8.) eindrucksvoll die Freisprechungsfeier der baugewerblichen Innungen. Insgesamt 64 Absolventinnen und Absolventen der Wintergesellenprüfung 2025/2026 und der Sommergesellenprüfung 2026 wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben. Eingeladen zu der gemeinsamen Freisprechungsfeier hatten die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, die Straßen- und Tiefbau-Innung Dortmund und die Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen. Insgesamt 17 Maurer, 7 Fliesenleger, 20 Straßenbauer und 20 Zimmerer konnten ihre Gesellenbriefe bzw. Abschlussurkunden entgegennehmen.
Gratulation und Glückwünsche
Rund 130 Gäste, darunter auch Vertreter der ausbildenden Betriebe, Eltern und Freunde der frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen konnte Obermeister Thomas Pape im Dortmunder Ausbildungszentrum Bau begrüßen. „Liebe Gesellinnen und Gesellen, herzlichen Glückwunsch“, so der Obermeister. „Der Gesellenbrief, den Sie gleich bekommen, ist ein Stück Papier, aber eigentlich ist er viel mehr. Es ist der Nachweis dafür, dass Sie etwas können. Und gerade in einer Zeit, in der vieles digital virtuell automatisiert wird, ist das eine ziemlich gute Nachricht. Denn wir brauchen junge Menschen, die nicht nur reden, sondern machen, die nicht nur planen, sondern anpacken. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Freude an Ihrem Handwerk haben. Sie können stolz auf Ihre Leistung sein.“ Als Festrednerin hatten die Innungen Dortmunds zweite stellvertretende Bürgermeisterin Ute Mais (CDU) gewinnen können. Sie überbrachte die Glückwünsche der Stadt und verwies in ihrer Festrede auf die große Bedeutung der Bauhandwerke. „Was wäre Dortmund ohne seine Bauhandwerkerinnen und Bauhandwerker?“ fragte Ute Mais. „Es gäbe keine neue Brücke, kein saniertes Fachwerk, kein Radweg, keine Kita, kein Dach über dem Kopf. Wir brauchen Sie und wir stehen vor großen Herausforderungen. Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr auch zwei erfolgreiche junge Frauen begrüßen dürfen: Eine Absolventin im Zimmererhandwerk und eine als Tiefbaufacharbeiterin Fachrichtung Straßenbau. Liebe Gesellinnen und Gesellen, Dortmund braucht Ihre Hände, Ihr Können, Ihren Mut. Und ich hoffe, Sie bleiben vor allen Dingen auch in Dortmund. Bauen Sie mit an dieser Stadt, engagieren Sie sich und versuchen Sie, Dortmund noch ein Stück besser zu machen, als es ohnehin schon ist.“
Prüfungsbeste aller Gewerke geehrt
Anschließend führte Zimmermeister Joachim Preuß die Gäste durch die feierliche traditionelle Freisprechung, gefolgt von der Zeugnisausgabe durch die Vorsitzenden bzw. Stellvertreter der jeweiligen Gesellenprüfungsausschüsse. Besondere Auszeichnungen für ihre guten Abschlüsse konnten dabei die Prüfungsbesten der jeweiligen Gewerke entgegennehmen. Aus den Händen der Obermeister der Innungen und der Vorsitzenden der Gesellenprüfungsausschüsse erhielten sie jeweils Präsente und Geldpreise. Die Prüfungsbesten sind:
· Maurer
Johann Clemens Eduard Ebert, Ausbildungsbetrieb TS-Bau Schwarz GmbH, Dortmund Ahmet Can Ütük, Ausbildungsbetrieb Tempel Bau Nord GmbH, Dortmund
· Hochbaufacharbeiter
Alexej Zmienko, Ausbildungsbetrieb DK-BAU GmbH, Bergkamen
· Fliesenleger
Niko Trojca, Ausbildungsbetrieb R+S Fliesenhandels-Gesellschaft mbH, Dortmund
· Straßenbauer
Mikiyas Tekle Tibesso , Ausbildungsbetrieb Höhler GmbH & Co. KG, Dortmund
Abdisa Weyuma Fufa, Ausbildungsbetrieb Höhler GmbH & Co. KG, Dortmund
· Zimmerer
Nina Bungart , Ausbildungsbetrieb DK Holzkonzept GmbH & Co. KG, Lünen
Vincent Wiedenbruch, Ausbildungsbetrieb HOLZ & MEHR Zimmereibetrieb, Iserlohn
· Ausbaufacharbeiter
Nico Schwaan, Ausbildungsbetrieb Zimmerei Christian Frey GmbH, Dortmund
Der Förderpreis der Handwerkskammer Dortmund, verbunden mit einem Bildungsgutschein in Höhe von 500 Euro, wurde in diesem Jahr an gleich zwei Prüfungsbeste vergeben:
· Vincent Wiedenbruch, Ausbildungsbetrieb HOLZ & MEHR Zimmereibetrieb, Iserlohn
· Nina Bungart , Ausbildungsbetrieb DK Holzkonzept GmbH & Co. KG, Lünen
Dank an Betriebe, Prüfer, Ausbilder und Eltern
In seinem Schlusswort bedankte sich Joachim Susewind, ehemaliger stellv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen und Geschäftsführer der baugewerblichen Innungen, bei Bürgermeisterin Ute Mais und allen Akteuren: „Ein besonderer Dank geht zum Schluss noch einmal an alle, die mitgeholfen haben, dass Sie Ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben: an die Ausbildungsbetriebe, die Ausbilder der Lehrwerkstätten, die Lehrkräfte der Berufsschulen und die Mitglieder der Prüfungsausschüsse. Und natürlich auch an alle, die Sie unterstützt haben, allen voran ihre Eltern und ihre Freunde“, so Joachim Susewind.
Anschließend luden die Innungen die neuen Gesellinnen und Gesellen zu einem Imbiss mit Leckerem vom Grill und kühlen Getränken ein.
Hier geht es zur Bildergalerie: Freisprechungsfeier 2026 – baugewerbliche Innungen



Bildzeilen:
Bild Nr. 9236: Nach der Freisprechung stellten sich die neuen Gesellinnen und Gesellen der Baugewerke zu einem großen Erinnerungsfoto mit den Innungsvertretern und den Rednern der Freisprechungsfeier auf.
Bild Nr. 9053: Bürgermeisterin Ute Mais, hielt die Festrede für die neuen Gesellinnen und Gesellen.
Bild Nr. 9212: Die Prüfungsbesten erhielten den Förderpreis der Handwerkskammer Dortmund: (v.l.) Berufsschullehrer Roman Garpentin vom Fritz-Henßler-Berufskolleg, Prüfungsbeste Vincent Wiedenbruch, Ausbildungsbetrieb HOLZ & MEHR Zimmereibetrieb, Iserlohn, und Nina Bungart, Ausbildungsbetrieb DK Holzkonzept GmbH & Co. KG, Lünen, Ausbilder Marc Rademacher, stellv. Obermeister der Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen Thorsten Schlegel.
Fotos: Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Stefan Müller
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