1941

Fleischermeister Karl Rosenkranz, Kreishandwerksführer der Kreishandwerkerschaft Hagen 1941

Bild: Das Handwerk in Hagen, 1902-1977, 75 Jahre Kreishandwerkerschaft Hagen, S. 27

Fleischermeister Karl Rosenkranz wird Kreishandwerksführer in Hagen

Das Bauhandwerk wird im 2. Weltkrieg vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt. Die Kreishandwerkerschaft unter Kreishandwerksführer Karl Rosenkranz ist dabei die Leitstelle für die organisatorische Arbeit in Hagen.

Während im 1. Weltkrieg das Nahrungsmittelgewerbe die Hauptlast zu tragen hat, werden im 2. Weltkrieg 1939–1945 das Bauhandwerk und die Ausbauhandwerke vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt. Durch den Bombenkrieg wird die Rohstoffversorgung der Betriebe stark erschüttert, gleichzeitig ist das Handwerk während der Kriegsjahre auf dem Gebiet der Schadenbeseitigung nach Luftangriffen permanent im Einsatz.

Geschäftsstelle notdürftig aufrechterhalten

Bei all diesen Arbeiten ist die Kreishandwerkerschaft unter Kreishandwerksführer Karl Rosenkranz die Leitstelle, in der die organisatorische Arbeit erledigt wird. In den beiden letzten Kriegsjahren kann die Arbeit in der Geschäftsstelle wegen der häufigen Fliegerangriffe und Zerstörungen nur notdürftig aufrechterhalten werden, zumal das Haus Hochstraße 45 am 15. März 1945 fast ganz zerstört wird.

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