Handwerk und Kulturbüro Dortmund fördern junge Künstlerinnen und Künstler

Drei kostenfreie Atelierstipendien ab 2027 – Baugewerbe-Innung Dortmund stellt Räumlichkeiten zur Verfügung

Dortmund. Die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen und das Kulturbüro der Stadt Dortmund starten ein gemeinsames Förderprogramm für junge Künstlerinnen und Künstler. Ab Frühjahr 2027 vergeben die Partner erstmals drei Atelierstipendien mit einer Laufzeit von jeweils zwei Jahren. Die Ateliers stellt die Baugewerbe-Innung Dortmund miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 20. Dezember 2026.

Das Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Bildenden Kunst, die am Beginn ihrer professionellen Laufbahn stehen. Es soll ihnen den Übergang in die berufliche Selbstständigkeit erleichtern.

Die drei Ateliers liegen im ersten Obergeschoss auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft an der Langen Reihe in der Dortmunder Innenstadt-Ost. Zur Verfügung stehen zwei Einzelateliers mit rund 20 und 25 Quadratmetern sowie ein Gemeinschaftsatelier mit rund 60 Quadratmetern für Künstlerduos oder Kollektive mit bis zu vier Personen. Die Räume sind hell, mit WLAN ausgestattet und teilen sich Küche und Bad.

„Kunst und Handwerk haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Beide leben von Kreativität, gestalterischem Können und der Fähigkeit, aus einer Idee etwas Greifbares zu schaffen. Mit den Atelierstipendien wollen wir jungen Menschen Raum geben, sich beruflich zu entwickeln, und zugleich neue Verbindungen zwischen Kunst und Handwerk schaffen“, erklärt Sebastian Baranowski, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen.

Das Programm bringt Kunst und Handwerk an einen Ort. Auf dem Gelände lernen junge Menschen ein Handwerk, die Stipendiatinnen und Stipendiaten können sich mit ihnen austauschen. Fester Bestandteil sind zwei Gemeinschaftsausstellungen in den Räumen der Kreishandwerkerschaft, zur Mitte und zum Ende der Laufzeit. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten konzipieren sie selbst, zeigen ihre Arbeiten der Öffentlichkeit und können sie zum Kauf anbieten. Das Kulturbüro unterstützt mit Einladungen und Plakaten. Zum Abschluss entsteht ein Kunstwerk für die Kreishandwerkerschaft.

Baranowski ist zugleich Geschäftsführer der Baugewerbe-Innung Dortmund. „Unsere Innungen übernehmen Verantwortung, die über die unmittelbare Interessenvertretung ihrer Mitgliedsbetriebe hinausgeht. Dieses Projekt ist dafür ein gutes Beispiel“, so Baranowski.

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen zwei Jahren ein Studium oder eine Ausbildung in einer Disziplin der Bildenden Kunst abgeschlossen haben. Ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt muss spätestens zu Beginn des Stipendiums in Dortmund liegen. Bewerbungen mit dem Schwerpunkt Medienkunst oder aus anderen rein digitalen Disziplinen sind ausgeschlossen. Einzel- und Gemeinschaftsbewerbungen sind möglich.

Das Stipendium kann am 15. April, 1. Mai oder 1. Juni 2027 beginnen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft und dem Kulturbüro Dortmund.

Einzureichen sind das ausgefüllte Bewerbungsformular, ein Motivationsschreiben mit Angaben zur geplanten Ateliernutzung, ein Lebenslauf, der Nachweis des Abschlusses und spätestens zum Stipendienbeginn der Nachweis einer Dortmunder Meldeadresse. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich digital als PDF per E-Mail an klohrmann@stadtdo.de.

Ausschreibung und Bewerbungsformular: www.dortmund.de/themen/foerderungen/foerderprogramme-kulturbuero/bildende-kuenste/atelierstipendien

Bildmaterial

Bildunterschrift: Sebastian Baranowski, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen

Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen

Pressekontakt

Sebastian Baranowski · Hauptgeschäftsführer

Telefon 0231 5177 – 110 · baranowski@kh-handwerk.de

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