Handwerk und Stadtspitze im Dialog Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Kalouti

Dortmund. Zu einem ersten persönlichen Kennenlernen hat Oberbürgermeister Alexander Kalouti den Präsidenten der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder, sowie den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Sebastian Baranowski, im Dortmunder Rathaus empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Zukunftsfragen des lokalen Handwerks – insbesondere die Sicherung geeigneter Gewerbeflächen sowie eine mittelstandsfreundliche und praktikable Vergabepraxis.

HWK-Präsident Berthold Schröder zog ein positives Fazit des Gesprächs und hob die inhaltliche Übereinstimmung hervor: „Wir haben sehr offen über die Herausforderungen gesprochen, vor denen unsere Betriebe stehen – von der Verfügbarkeit geeigneter Flächen über planungssichere Entwicklungsprozesse bis hin zu transparenten und handwerksgerechten Vergabeverfahren. Der Austausch hat gezeigt, dass es auf beiden Seiten ein gemeinsames Verständnis dafür gibt, diese Themen konstruktiv und lösungsorientiert anzugehen. Entscheidend ist dabei, diesen Dialog nun kontinuierlich fortzuführen und frühzeitig gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie handwerkliche Betriebe bei städtischen Flächenentwicklungen und Vergaben angemessen berücksichtigt werden können. Dabei ging es sowohl um bestehende Standorte als auch um Perspektiven für Betriebe, die wachsen, investieren oder sich innerhalb des Stadtgebiets verändern müssen.

Sebastian Baranowski, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, unterstrich die Bedeutung und Stärke des Handwerks für die Stadt: „Das Handwerk ist ein stabiler wirtschaftlicher Anker für Dortmund. Knapp 4.500 Handwerksbetriebe mit über 33.000 Beschäftigten und mehr als 2.000 Auszubildenden stehen für regionale Wertschöpfung, Ausbildung und gesellschaftliche Verantwortung. Damit dieses Engagement auch künftig möglich bleibt, braucht das Handwerk verlässliche Rahmenbedingungen und eine starke Partnerschaft mit der Stadt.“

Oberbürgermeister Alexander Kalouti betonte die Rolle des Handwerks als unverzichtbaren Akteur für die Stadtentwicklung und den kommunalen Alltag: „Das Handwerk ist ein Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft und ein zentraler Partner bei den großen Zukunftsaufgaben unserer Stadt – vom Bauen und Sanieren über die Energiewende bis hin zur Ausbildung junger Menschen. Gerade bei der Entwicklung und Vergabe von Flächen sowie bei öffentlichen Aufträgen ist mir wichtig, die Perspektive des Handwerks frühzeitig mitzudenken. Ein vertrauensvoller, kontinuierlicher Austausch auf Augenhöhe ist dafür die Grundlage, um gemeinsam tragfähige und praxisnahe Lösungen für Dortmund zu entwickeln.“

Alle Gesprächspartner vereinbarten, den Dialog zwischen Stadt, Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft fortzusetzen und weiter zu vertiefen – mit dem gemeinsamen Ziel, die Rahmenbedingungen für das Handwerk in Dortmund nachhaltig zu stärken.

Foto: Oberbürgermeister Alexander Kalouti (Mitte) hat den Präsidenten der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder (l.), sowie den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Sebastian Baranowski, im Dortmunder Rathaus empfangen.

Bildrechte: © Andreas Buck / HWK Dortmund

Februar 2026

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