Weiterbildungsangebot der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen kommt gut an / Beschäftigte von Kfz-Betrieben werden in den Bereichen Hochvolt-Technik, Klimaanlagen-Wartung und Abgasuntersuchung geschult
Eine positive Bilanz der ersten 100 Tage ihrer neuen Schulungsstätte in Dortmund-Körne zieht die Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen. Mit bisher vier Lehrgängen und 52
Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das erste Quartal 2025 das erfolgreichste seit Bestehen der Einrichtung. „Wir freuen uns, dass die Lehrgänge und Seminare, die wir durchführen, so gut ankommen“, erklärt der Obermeister der Kfz-Innung Dortmund und Lünen Christoph Haumann. „Das zeigt: Es besteht großes Interesse in den Handwerks- betrieben immer auf dem neuesten Stand des Wissens und der Technik zu sein.“
Von Derne nach Körne
Die Schulungsstätte war ursprünglich Mitte 2022 an der Nikolaus-Groß-Straße in Dortmund-Derne auf dem Gelände eines Kfz-Sachverständigen-Büros eingerichtet worden. Grund war der wachsende Schulungsbedarf in den Kraftfahrzeugbetrieben. Über den Jahreswechsel zog sie nun in eigene Räume am Höxter Weg 10 auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen. „Die Zahl der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben, egal ob hybrid oder rein elektrisch, steigt schnell und die Innovationsgeschwindigkeit ist sehr hoch”, erklärt Referent Reimund Peter die Initiative der Kraft- fahrzeug-Innung. „Diese Fahrzeuge arbeiten in Spannungsbereichen, die für den Menschen lebensgefährlich sein können. Damit für das Werkstattpersonal keine Gefahr besteht, muss es entsprechend geschult werden.“ Mit ihrem Angebot sichert die Kraftfahr- zeug-Innung Dortmund und Lünen die qualifizierte Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kfz-Betrieben. Neben Kursen zu neuen und aktuellen Themen müssen auch bestimmte Schulungen – wie zum Beispiel zur Abgasuntersuchung – regel- mäßig wiederholt werden, so dass auch hier die Kurs-Kapazitäten gebraucht werden.
Hochvolt-Schulung ist beliebt
Besonders gefragt ist derzeit die Schulung mit Zertifikat zur „Fachkundigen Person Hochvolt (FHV) Stufe 2S”. Sie richtet sich an Kfz-Mechatroniker ohne elektrotechnische Vorkenntnisse, die zur Ausübung bestimmter Aufgaben der Montage des Hochvoltsystems oder für Servicearbeiten an Serienfahrzeugen über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen müssen. Im Rahmen der Schulung werden die Teilnehmer von Reimund Peter fachkundig an das Thema herangeführt. Nach einem theoretischen Teil geht es da- rum, in der Praxis an Elektrofahrzeugen zu üben und mögliche Fehler an vorbereiteten Fahrzeugen zu finden. Dafür stehen in der Schulungsstätte mehrere Test-Fahrzeuge zur Verfügung, unter anderem ein Brennstoffzellen-Fahrzeug des südkoreanischen Herstellers Hyundai als Technologieträger.

Foto: Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen, Stefan Müller
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